Schon lange ist der Tourismus als fester Bestandteil nicht mehr aus der Oberallgäuer Wirtschaft wegzudenken. Die Auswirkungen dessen werden allerdings von mehr und mehr Bürgerinnen und Bürgern als belastend empfunden. Nicht unbegründet: Mit dem Naturpark Nagelfluhkette vor der Haustür und dem Großen Alpsee als Besuchermagnet sind zu Hochzeiten ein enormes Verkehrsaufkommen und steigende Besucherzahlen zu bewältigen.
Wir fordern Wandel: einen Tourismus im Einklang mit unseren Lebensgrundlagen. Konkret bedeutet das, Anreize zum bewussten und nahen Tourismus zu setzen, von dem auch Einheimische spürbar profitieren.
Wir setzen uns ein für:
- Zertifizierung für Immenstädter Gastgeber für nachhaltigen und bewussten Urlaub im Städtle, um den ökologischen Fußabdruck unseres Tourismus zu minimieren.
- Sanftes Naturerlebnis: stärkere Kommunikation von lokalen und geprüften digitalen Guides für ganzjährige Naturerlebnisse.
- Regionalitäts-Offensive: konsequente Förderung von Allgäuer Produkten in der lokalen Gastronomie und im Einzelhandel.
- Echte Nachhaltigkeitsstrategie: Verankerung ökologischer Kriterien in Angeboten der Freizeitgestaltung, beispielsweise der Förderung vom Ausbau weiterer Mountainbike-Trails, um breite Angebote abseits der Wanderwege zu schaffen.
Unsere Region lebt von touristischen Angeboten. Ein Konzept, das den Lebensraum gemeinschaftlich für alle plant, denkt Einheimische und Urlauberinnen und Urlauber gleichermaßen mit, sodass das Miteinander im Vordergrund steht und keine Fronten entstehen.